Greenpeace-Aktion für Clean Production

Umweltpolitik kann heute keine "end-of-pipe" - Politik sein, die nur Abwässer und Abluft prüft, denn eine solche Politik verlagert die Probleme nur. Umweltpolitik muß sich stattdessen dafür einsetzen, daß Produkte sinnvoll sind und daß die ökologischen und sozialen Auswirkungen aller Produktionsschritte berücksichtigt werden - von der Rohstoffgewinnung über die Verarbeitung und Verwendung bis zu deren Ende, wenn die Materialien entweder in die Natur oder wieder in den Produktionskreislauf gebracht werden.

Anforderungen an eine umweltverträgliche Produktion

Die Clean-Production-Kriterien gelten für den gesamten Lebenslauf eines Produktes - von der Rohstoffgewinnung über die Produktion und Verwendung bis zum Recycling bzw. Wiedereintrag in die Umwelt.

Clean Construction
Ca. 30 Greenpeace-Gruppen beteiligen sich inzwischen an dem 1993 gestarteten Clean-Construction-Programm und versuchen, ihre Städte und Gemeinden zum Verzicht auf PVC, FCKW und Raubbauholz zu bewegen. Die Ausstiegsliste umfaßt inzwischen mehr als 200 Kommunen in Deutschland. Aber auch Städte aus Großbritannien, Spanien und Tschechien haben bereits ihr Interesse bekundet.