Ruthenium
Symbol: Ru
Ordungszahl: 44
8. Nebengruppe (Platingruppe)
Namensbedeutung
Allgemein
Eigenschaften
Isotope
Verwendung
Namensbedeutung
ruthenia (lat.): alte Bezeichnung für Rußland (engl.: ruthenium)
Allgemein
| Häufigkeiten | in % | in ppm |
| Weltall | 0,0000004 | 0,004 |
| Sonne | 0,000001 | 0,006 |
| Erdkruste | 0,0000001 | 0,001 |
| Meer | 0 | 0,0000007 |
| Mensch | k.A. | k.A. |
Der russische Pharmazie-Professor Carl Claus entdeckte das Element bei der Untersuchung von Platinerzen aus dem nördlichen im Jahre 1844; damit war die Gruppe der Platinmetalle komplett. Das seltene Schwermetall hat einen Anteil an der Bildung der Erdkruste von schätzungsweise 0,000002 Gewichtsprozent. In der Natur kommt es gediegen als Begleiter von Platin vor.
Eigenschaften
Ruthenium ist ein sehr hartes, silbrig-glänzendes Metall, das sehr beständig ist. Unter Ausschluß von Sauerstoff wird es von keiner Säure angegriffen. In Gegenwart von Sauerstoff reagiert es aber schon mit Salzsäure. Das Metall hat die Tendenz zur Bildung meist oktaedrischer Komplexe. Die Mohs'sche Härte beträgt 6,5. In seinen chemischen Eigenschaften steht es Osmium nahe. − Eine wichtige Ruthenium-Verbindung ist Ruthenium(VIII)-oxid.
Isotope
Ruthenium ist ein Gemisch aus sieben stabilen Isotopen: Ru-96 (5,5%), Ru-98 (1,9%), Ru-99 (12,7%), Ru-100 (12,6%), Ru-101 (17,0%), Ru-102 (31,6%) und Ru-104 (18,7%). Darüber hinaus sind 15 Radionuklide bekannt.
Verwendung
Insgesamt werden weltweit nicht mehr als 120 Kilogramm jährlich gewonnen. Ruthenium ist Bestandteil von Legierung mit Platin und Palladium. Außerdem wird es in Katalysatoren für organische Synthesen verwendet.
Rutherford Online - Lexikon der Elemente 2006
Elementbeschreibungen: Ruthenium
http://www.uniterra.de/rutherford
© 1995 - 2006 Uniterra - Berlin
Alle Rechte vorbehalten.
