Lanthan
Symbol: La
Ordungszahl: 57
3. Nebengruppe (Scandiumgruppe)
Namensbedeutung
Entdeckung
Vorkommen
Eigenschaften
Isotope
Verwendung
Namensbedeutung
lanthanein (grch.): verborgen sein (engl.: lanthanum)
Entdeckung
Im Jahre 1839 entdeckte der schwedische Mineraloge und Chemiker Carl Gustav Mosander bei der Untersuchung von Ceriterde neben Cer das Oxid eines weiteren bisher unbekannten Elements, das er Lanthan nannte. Die Reindarstellung des Metalls gelang allerdings erst 1923.
Vorkommen
| Häufigkeiten | in % | in ppm |
| Weltall | k.A. | k.A. |
| Sonne | 0,0000001 | 0,001 |
| Erdkruste | 0,0050 | 50 |
| Meer | 0 | 0,0000034 |
| Mensch | k.A. | k.A. |
Am Aufbau der Erdkruste ist mit einem Anteil von schätzungsweise 0,003 Gewichtsprozent beteiligt. Lanthan ist das häufigste Elemente der dritten Nebengruppe und findet sich vergesellschaftet mit zahlreichen Lanthanoiden in Monazitsanden.
Eigenschaften
Lanthan ist ein weiches, dehnbares, silbrig-weißes Metall. In Verbindung mit Wasser reagiert es schnell unter Bildung einer dünnen Oxidschicht. Es tritt in drei verschiedenen Modifikationen auf: hexagonal, kubisch-flächenzentriert und kubisch-raumzentriert. In seinen chemischen Eigenschaften ist es Aluminium und Lanthanoiden verwandt.
Isotope
Es gibt zwei stabile Lanthan-Isotope La-138 und La-139. Das häufigere von beiden ist La-139 mit einem Anteil von 99,91%.
Verwendung
Gegenwärtig werden jährlich etwa 8500 Tonnen des Element produziert. Die weltweiten Ressourcen werden auf 25 Mio. Tonnen geschätzt. Lanthanoxid wird für die Färbung optischer Gläser benutzt.
Rutherford Online - Lexikon der Elemente 2006
Elementbeschreibungen: Lanthan
http://www.uniterra.de/rutherford
© 1995 - 2006 Uniterra - Berlin
Alle Rechte vorbehalten.
