Praseodym
Symbol: Pr
Ordungszahl: 59
Lanthanoide (Lanthanoide)
Namensbedeutung
Allgemein
Eigenschaften
Isotope
Verwendung
Namensbedeutung
prasios (grch.): grün; didymos (grch.): Zwilling (engl.: praseodymium)
Allgemein
| Häufigkeiten | in % | in ppm |
| Weltall | k.A. | k.A. |
| Sonne | 0,0000001 | 0,001 |
| Erdkruste | 0,0013 | 13 |
| Meer | 0 | 0,0000006 |
| Mensch | k.A. | k.A. |
Im Jahre 1885 gelang dem Österreicher Auer v. Welsbach die Abtrennung von Praseodym- und Neodymoxid aus Ceriterde. Nach Cer ist es das zweite Element der Lanthanoiden-Reihe, in deren Folge sukzessive das 4f-Orbital gefüllt wird. Der Anteil am Aufbau der Erdkruste wird mit ca. 0,0005 Gewichtsprozent angegeben. In oxidischer Form (Pr6O11) ist es Bestandteil von Monazit und seinen sekundären Ablagerungen, den sog. Monazit-Sanden. Hieraus kann es über komplizierte Extraktions- und Ionenaustausch-Verfahren in metallischer Form gewonnen werden.
Eigenschaften
Praseodym ist ein verformbares, silbriges Metall. An feuchter Luft bildet sich sehr schnell eine grüne, abblätternde Oxidschicht. Die beständigste Oxidationsstufe ist +3. Außerdem kann es +4 annehmen.
Isotope
Von Praseodym gibt es nur ein natürliches, stabiles Isotop, das die Massenzahl 141 aufweist. Daneben sind insgesamt 22 instabile Nuklide bekannt, deren Halbwertszeiten zwischen 2 Wochen und einigen Sekunden liegen.
Verwendung
Die Weltproduktion wird mit weniger als 1000 Tonnen pro Jahr angegeben, da seine technische Bedeutung gering ist. Es wird unter anderem in Legierungen für Permanentmagneten, zur Gelbfärbung von Gläsern und Emaillen und in Elektroden für Lichtbogenanlagen verwendet.
Rutherford Online - Lexikon der Elemente 2006
Elementbeschreibungen: Praseodym
http://www.uniterra.de/rutherford
© 1995 - 2006 Uniterra - Berlin
Alle Rechte vorbehalten.
