Neodym
Symbol: Nd
Ordungszahl: 60
Lanthanoide (Lanthanoide)
Namensbedeutung
Allgemein
Eigenschaften
Isotope
Verwendung
Namensbedeutung
neos (grch.): neu; didymos (grch.): Zwilling (engl.: neodymium)
Allgemein
| Häufigkeiten | in % | in ppm |
| Weltall | k.A. | k.A. |
| Sonne | 0,0000002 | 0,002 |
| Erdkruste | 0,0044 | 44 |
| Meer | 0 | 0,0000028 |
| Mensch | k.A. | k.A. |
Im Jahre 1885 gelang dem Österreicher Auer v. Welsbach die Abtrennung von Neodym- und Praseodymoxid. Die erste Reindarstellung gelang allerdings erst 40 Jahre später. Neodym ist vergesellschaftet mit anderen Lanthanoiden. Es ist in Monazit und Gadolinit enthalten. In seiner Häufigkeit in der Erdkruste ist es vergleichbar mit Zinn oder Blei. Der Anteil von Neodym am Aufbau der Erdkruste wird mit 0,0022 Gewichtsprozent angegeben. Es ist nach Cer und Ytterbium das dritthäufigste Lanthanoid.
Eigenschaften
Neodym ist ein silbrig-weißes Metall. Bei Kontakt mit Luft verfärbt es sich rasch gelblich. Mit warmen Wasser reagiert es schnell unter Freisetzung von Knallgas. Von dem Element sind zwei Modifikationen bekannt: hexagonales und kubisch-raumzentriertes Gitter (ab 860°C). Die wichtigste Verbindung des Element ist ein stabiles, in Wasser unlösliches 3-wertiges Oxid.
Isotope
Von Neodym sind insgesamt sieben stabile, natürliche Isotope bekannt, von denen Nd-142 (27,1%), Nd-144 (23,8%) und Nd-146 (17,2%) die häufigsten sind. Daneben gibt es 19 Radionuklide des Elements mit Halbwertszeiten zwischen 11 Tagen und wenigen Sekunden.
Verwendung
Jährlich werden ungefähr 2900 Tonnen des Stoffes gefördert. Neodym wird in Legierungen für Dauermagneten, in Speziallasern, zur Färbung von Gläsern und Emaillen, in astronomischen Absorptionsfilter sowie in Farbfernseherröhren eingesetzt.
Rutherford Online - Lexikon der Elemente 2006
Elementbeschreibungen: Neodym
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