Gadolinium
Symbol: Gd
Ordungszahl: 64
Lanthanoide (Lanthanoide)
Namensbedeutung
Allgemein
Eigenschaften
Isotope
Verwendung
Namensbedeutung
nach dem finnischen Mineralogen Johan Gadolin benannt (engl.: gadolinium)
Allgemein
| Häufigkeiten | in % | in ppm |
| Weltall | k.A. | k.A. |
| Sonne | 0,0000001 | 0,0014 |
| Erdkruste | 0,0006 | 6,3 |
| Meer | k.A. | 0.0000007 |
| Mensch | k.A. | k.A. |
Gadolinium wurde 1880 von dem Schweizer J.C. Gallissard de Marignac in Form seines Oxids aus "Didymoxid" isoliert. Aber erst sechs Jahre später konnte es in Reinform dargestellt werden. Sein Anteil an der Bildung der Erdkruste wird auf 0,0006 Gewichtsprozent geschätzt. Die Ausgangsstoffe zu seiner Gewinnung sind die Mineralien Monazit und Bastnäsit.
Eigenschaften
Es handelt sich um ein weiches, dehnbares, silbrig-weißes Metall. Unter Normalbedingungen liegt es in Form der hexagonal-dichtesten Kugelpackung vor. An Luft ist es im Gegensatz zu vielen anderen Lanthanoiden relativ stabil. Bei hoher Luftfeuchtigkeit bilden sich an der Oberfläche des Metalls Schüppchen aus Gadoliniumoxid.
Isotope
Das Element hat insgesamt sieben stabile, natürliche Isotope. Die häufigsten sind Gd-158 (24,8%), Gd-160 (21,9%) und Gd-156 (20,5%). Außerdem hat es 14 Radionuklide. Die längste Halbwertszeit hat der alpha-Strahler Gd-150 mit einer Zerfallsrate von 1,8 Mio Jahren.
Verwendung
Die jährliche Fördermenge ist mit weniger 100 Tonnen recht gering, weil sich die Anwendungen nur auf einige Spezialbereiche beschränken. Gadolinium findet Verwendung in Elektronikbauteilen, Magneten, in der Magnetooptik und der Neutronenradiographie.
Rutherford Online - Lexikon der Elemente 2006
Elementbeschreibungen: Gadolinium
http://www.uniterra.de/rutherford
© 1995 - 2006 Uniterra - Berlin
Alle Rechte vorbehalten.
