Terbium
Symbol: Tb
Ordungszahl: 65
Lanthanoide (Lanthanoide)
Namensbedeutung
Allgemein
Eigenschaften
Isotope
Verwendung
Namensbedeutung
nach dem schwedischen Ort Ytterby benannt (engl.: terbium)
Allgemein
| Häufigkeiten | in % | in ppm |
| Weltall | k.A. | k.A. |
| Sonne | 0,0000005 | 0,0047 |
| Erdkruste | 0,0001 | 1 |
| Meer | 0 | 0,00000014 |
| Mensch | k.A. | k.A. |
1843 gelang dem Schweden Carl Gustav Mosander bei Analyse von Yttererde die Isolierung von Terbium in Form seines Oxids. Sein Anteil am Aufbau der Erdkruste wird auf zirka 0,00008 Gewichtsprozent geschätzt. Terbium findet man vergesellschaftet mit anderen Lanthanoiden in Monazitsanden und Gadolinit.
Eigenschaften
Terbium ist ein sehr weiches, dehnbares, silbrig-weißes Metall. An trockener Luft ist es relativ stabil.
Isotope
Das Element besteht nur aus einen natürlichen, stabilen Isotop: Tb-159. Weitere 20 sind instabil und radioaktiv. Die längste Halbwertszeit haben Tb-157 und Tb-158 mit Zerfallsraten von jeweils 150 Jahren. Mit einer Halbwertszeit von weniger als 5 Sekunden zerfällt Tb-144 am schnellsten.
Verwendung
Wie die anderen Lanthanoide hat auch Terbium keine große wirtschaftliche Bedeutung. Die jährlichen Fördermengen schwanken im Bereich von 100 Tonnen. Das Element findet in der Lasertechnologie und in Leuchtstoffen Verwendung.
Rutherford Online - Lexikon der Elemente 2006
Elementbeschreibungen: Terbium
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