Dysprosium
Symbol: Dy
Ordungszahl: 66
Lanthanoide (Lanthanoide)
Namensbedeutung
Allgemein
Eigenschaften
Isotope
Verwendung
Namensbedeutung
dysprosodos (grch.): unzugänglich (engl.: dysprosium)
Allgemein
| Häufigkeiten | in % | in ppm |
| Weltall | k.A. | k.A. |
| Sonne | 0,0000001 | 0,00096 |
| Erdkruste | 0,0008 | 8,5 |
| Meer | 0 | 0,00000091 |
| Mensch | k.A. | k.A. |
1886 gelang dem Franzosen P.E. Lecoq de Boisbaudran die Isolierung von Dysprosiumoxid aus einer Probe "Holmiumoxid", das man bis zu diesem Zeitpunkt noch für eine einheitliche Substanz gehalten hatte. Da die chemischen Eigenschaften der Lanthanoiden sehr ähnlich sind und sie in der Natur stets vergesellschaftet vorkommen, war auch hier eine Unterscheidung nur mit sehr aufwendigen Analysemethoden möglich. Sein Anteil am Aufbau der Erdkruste wird mit 0,00042 Gewichtsprozent angegeben. Die Ausgangsmaterialien sind Monazit und Bastnäsit.
Eigenschaften
Dysprosium ist ein relativ hartes, silbrig-glänzendes Metall. Bei Kontakt mit der Luft läuft es nach geraumer Zeit matt an.
Isotope
Dysprosium wird aus einem Gemisch von sieben Isotopen gebildet, von denen Dy-164 (28,2%), Dy-162 (25,5%), Dy-163 (24,9%) und Dy-161 (18,9%) ist häufigsten sind.
Verwendung
Sowohl die wirtschaftliche als auch technische Bedeutung ist relativ gering. So wird seine jährliche Fördermenge auf weniger als 100 Tonnen pro Jahr geschätzt. Es findet in verschiedenen Legierungen, in Spezialmagneten und in der Kerntechnik Verwendung.
Rutherford Online - Lexikon der Elemente 2006
Elementbeschreibungen: Dysprosium
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