Thulium
Symbol: Tm
Ordungszahl: 69
Lanthanoide (Lanthanoide)
Namensbedeutung
Allgemein
Eigenschaften
Isotope
Verwendung
Namensbedeutung
nach Thule, dem alten Namen für Skandinavien, benannt (engl.: thulium)
Allgemein
| Häufigkeiten | in % | in ppm |
| Weltall | k.A. | k.A. |
| Sonne | 0 | 0,00025 |
| Erdkruste | 0,0001 | 0,52 |
| Meer | 0 | 0,0000002 |
| Mensch | k.A. | k.A. |
1879 gelang dem schwedischen Chemiker Per Theodor Cleve die Abtrennung von Thuliumoxid aus gereinigtem Erbiumoxid, das zu diesem Zeitpunkt noch für eine einheitliche Substanz gehalten hatte. Da die chemischen Eigenschaften der Lanthanoiden sehr ähnlich sind und sie in der Natur stets vergesellschaftet vorkommen, war auch hier eine Unterscheidung nur mit sehr aufwendigen Analysemethoden möglich. Thulium gehört zu den selteneren Lanthanoiden und hat einen Anteil von lediglich 0,00002 Gewichtsprozent am Aufbau der Erdkruste. Es ist sowohl in Monazit als auch in Bastnäsit enthalten.
Eigenschaften
Thulium ist ein weiches, geschmeidiges, silbrig-weißes Metall. An trockener Luft ist es recht stabil, läuft aber schon bei geringer Luftfeuchtigkeit sehr schnell an. In Wasser zersetzt es sich unter Freisetzung von Wasserstoffgas und bildet Tm(III)salze.
Isotope
Von Thulium gibt es nur ein stabiles Isotop: Tm-169. Außerdem sind 24 Radionuklide des Elements bekannt. Von ihnen hat Tm-171 mit annähernd zwei Jahren die längste Halbwertszeit.
Verwendung
Die weltweite Jahresproduktion wird mit weniger als 100 Tonnen angegeben. Somit ist die wirtschaftliche Bedeutung des Elements auch recht gering. Es wird nur in Spezialbereichen eingesetzt: so zum Beispiel als Strahlenquelle für portable Röntgengeräte.
Rutherford Online - Lexikon der Elemente 2006
Elementbeschreibungen: Thulium
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