Lutetium
Symbol: Lu
Ordungszahl: 71
Lanthanoide (Lanthanoide)
Namensbedeutung
Allgemein
Eigenschaften
Isotope
Verwendung
Namensbedeutung
Lutetia (lat.): alter Name für Paris (engl.: lutetium)
Allgemein
| Häufigkeiten | in % | in ppm |
| Weltall | k.A. | k.A. |
| Sonne | 0,0000001 | 0,0008 |
| Erdkruste | 0,0001 | 0,8 |
| Meer | 0 | 0,00000015 |
| Mensch | k.A. | k.A. |
Lutetium wurde von dem französischen Chemiker Georges Urbain und dem deutschen Auer von Welsbach unabhängig voneinander in einer Ytterbium-Probe im Jahre 1907 entdeckt. Während Welsbach das neue Element Cassiopeium nannte, wählte Urbain den alten Namen seiner Heimatstadt für das 71. Element. Der Namensstreit wurde von der IUPAC erst Ende der 20er Jahre entschieden. Die Reindarstellung von Lutetium stellte sich für die Wissenschaftler als äußerst schwierig dar. Und so verwundert es nicht, daß erst in den 50er Jahren nennenswerte Mengen des Metalls erhalten wurden. Lutetium ist das letzte Element in der Lanthanoiden-Reihe. Es ist Bestandteil der Minerale Monazit und Bastnäsit. Sein Anteil am Aufbau der Erdkruste liegt bei ca. 0,00007 Gewichtsprozent und ist damit ungefähr so häufig wie Bismut.
Eigenschaften
Lutetium ist ein relativ hartes, silbrig-weißes Metall. Bei Kontakt mit der Luft läuft es rasch an. Es reagiert mit Wasser heftig unter Freisetzung von Wasserstoffgas.
Isotope
Lutetium hat nur zwei stabile Isotope Lu-175 und 176. Lu-175 ist mit einem Anteil von 97,4% das häufigere. Außerdem konnten 26 Radionuklide sicher nachgewiesen werden.
Verwendung
Die Weltproduktion liegt im Schnitt deutlich unter 100 Tonnen pro Jahr. Es wird nur zu Forschungszwecken verwendet und hat weder wirtschaftliche noch technische Bedeutung.
Rutherford Online - Lexikon der Elemente 2006
Elementbeschreibungen: Lutetium
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