Curium
Symbol: Cm
Ordungszahl: 96
Actinoide (Actinoide)
Namensbedeutung
Allgemein
Eigenschaften
Isotope
Verwendung
Namensbedeutung
benannt nach dem Forscherehepaar Marie und Pierre Curie (engl.: curium)
Allgemein
Im Sommer 1944 erhielten der Amerikaner Glenn T. Seaborg und seine Mitarbeiter Ghiorso, James sowie Morgan das 96. Element durch den Beschuß von Pu-239 mit a-Teilchen. Nur mittels spezieller Ionenaustauschverfahren konnte es zweifelsfrei identifiziert werden. Es war nach Neptunium und Plutonium das dritte Transuranium-Element, das man seit 1940 entdeckt hatte. Noch im gleichen Jahr entdeckten sie auch das Americium.
Eigenschaften
Curium ist ein künstliches, radioaktives, silbrig-weißes Metall, das von Sauerstoff und Sauren angegriffen wird, nicht aber basischen Substanzen. In seinen Eigenschaften ähnelt es dem in der Lanthanoiden-Reihe über ihm stehenden Gadolinium.
Isotope
Alle Isotope sind instabil und radioaktiv. Die längsten Halbwertszeiten haben Cm-247 mit 16 Mio. Jahren und Cm-248 mit 339.700 Jahren. Am schnellsten zerfällt Cm-251 (HWZ. 16,8 Minuten). Insgesamt sind 14 Isotope des Elements bekannt.
Verwendung
Curium fällt in geringen Mengen nur in Atomreaktoren an. Es steht heute lediglich in Mengen von wenigen 100 g zur Verfügung. Wegen der großen Wärmeentwicklung von Curium-242 wird es gelegentlich in thermoelektrischen Nuklid-Batterien eingesetzt. Ansonsten hat es keine Bedeutung.
Rutherford Online - Lexikon der Elemente 2006
Elementbeschreibungen: Curium
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