Mendelevium
Symbol: Md
Ordungszahl: 101
Actinoide (Actinoide)
Namensbedeutung
Allgemein
Eigenschaften
Isotope
Verwendung
Namensbedeutung
nach dem russischen Forscher Dimitri Mendelejew benannt, der u.a. das Periodensystem der Elemente entwickelte. (engl.: mendelevium)
Allgemein
Nachdem amerikanische Wissenschaftler 1952 bei der Auswertung des ersten Wasserstoffbomben-Versuchs mehr zufällig Einsteinium und Fermium entdeckt hatte, fehlten nun nur noch die drei letzten Elemente der Actinoiden-Reihe. Die Synthese der ersten Atome des 101. Elements muß als eine Art Hochleistungssport von Kernphysikern bezeichnet werden, denn Berechnungen zeigten, daß mit der geplanten Versuchsanordnung nur jeweils ein einziges Atom pro Experiment gewonnen werden konnte! Hierzu wurde Einsteinium, das selbst erst künstlich hergestellt werden mußte, mit a-Teilchen beschossen. In allen Versuchen, die von der Arbeitsgruppe um Seaborg, Ghiorso und Thompson in Jahre 1955 wurden lediglich 17 Atome hergestellt.
Eigenschaften
Mendelevium ist ein künstliches, radioaktives Metall, über dessen Eigenschaften ausgesprochen wenig bekannt ist.
Isotope
Alle Isotope zerfallen in kürzester Zeit und sind radioaktiv. Insgesamt sind 13 Radionuklide bekannt, deren Halbwertszeiten zwischen einigen Sekunden und wenigen Tagen liegen. Am stabilsten ist Md-258 (HWZ: 56 Tage). Md-259 zeichnet sich durch Spontanzerfall aus.
Verwendung
Das Element wurde ausschließlich zu Forschungszwecken hergestellt und hat nur akademische Bedeutung.
Rutherford Online - Lexikon der Elemente 2006
Elementbeschreibungen: Mendelevium
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