Meitnerium
Symbol: Mt
Ordungszahl: 109
8. Nebengruppe (Platingruppe)
Namensbedeutung
Allgemein
Eigenschaften
Isotope
Verwendung
Namensbedeutung
Als Name wurde in jüngerer Zeit Meitnerium nach Lise Meitner vorgeschlagen. Der vorläufige IUPAC-Name Unnilennium (Abk. Une) ist eine Zusammensetzung der griechischen Worte für eins, null und neun. (engl.: meitnerium)
Allgemein
Am 29. August 1982 gelang Wissenschaftlern der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt die Synthese des 109. Elements. Sie erhielten es durch den Beschuß von Bismut mit hochbeschleunigten Eisen-Ionen. Für ihr Experiment verwendete das Team unter der Leitung von Peter Armbruster und Gottfried Münzenberg den 1974 errichteten linearen Teilchenbeschleuniger Unilac. Das künstlich erzeugte, radioaktive und extrem kurzlebige Isotop Mt-266 ist ein Alpha-Strahler und konnte über seine Zerfallsreihe nachgewiesen werden. Inzwischen ist ein zweites Isotop (Mt-268) nachgewiesen.
Eigenschaften
Meitnerium ist ein künstliches, radioaktives Metall. Es ist außerordentlich kurzlebig, so daß über seine Eigenschaften praktisch nichts bekannt ist.
Isotope
Bisher wurden nur zwei Radionuklide erzeugt. Mt-266 hat eine Halbwertszeit von nur 3,4 Millisekunden und Mt-268 zerfällt mit einer Rate von 70 Millisekunden.
Verwendung
Anwendungen gibt es nicht; das Element wurde ausschließlich zu Forschungszwecken synthetisiert.
Rutherford Online - Lexikon der Elemente 2006
Elementbeschreibungen: Meitnerium
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