| Atommodelle | ![]() |
| Wellenmechanisches Atommodell |
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Daß das Bohr'sche Atommodell und seine Erweiterungen Schwächen haben mußten, wird klar, wenn man bedenkt, daß sie im wesentlichen die Zustände des Wasserstoffatoms beschreiben. Für die komplizierter gebauten Atome ist es nur begrenzt tauglich. Vor allem die Quantenbedingungen und die Quantensprünge stehen mit den Grundvorstellungen der klassischen Physik. Die logische Konsequenz war deshalb, die physikalisch nicht meßbaren Größen Elektronenbahn, Elektronenort und Bahngeschwindigkeit aufzugeben.
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Diese quantenmechanischen Atommodelle werden mit den Methoden der Wellenmechanik berechnet. Im sog. Schrödinger-Atommodell oder wellenmechanischen Atommodell wird davon ausgegangen, daß einem Elektron mit dem Impuls p=m*v eine Materiewelle mit der Wellenlänge l=h/p zugeordnet ist. Im Feld eines Atomkerns sind solche stehenden Elektronenwellen nur ganz bestimmte Schwingungszustände möglich, die bestimmten diskreten Energiestufen entsprechen. Folglich kann ein Elektron bzw. eine Elektronenhülle je nach Energiegehalt verschiedene geometrische Formen annehmen.
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