2.NG. Zinkgruppe Symbol


  Eigenschaften im Überblick

Name Zink Cadmium Quecksilber
Ordnungszahl 30 48 80
rel. Atommasse 65,39 112,411 200,59
Schmelzpkt. in K 692,73 594,1 234,28
Siedepkt. in K 1180 1038 629,73
Dichte in g/cm³ 7,14 8,64 13,55
Elektronegativität 1,7 1,5 1,5
Ionisierungseng eV 9,394 8,993 10,437
Oxidationszahlen 2 2, 1 2, 1
Atomradius in pm 133,2 148,9 160
Ionenradius in pm 83 103 112


Allgemeine Beschreibung

Die 2. Nebengruppe des Periodensystems faßt die Elemente der Zinkgruppe zusammen. Zu ihr gehören die Elemente Zink, Cadmium und Quecksilber sowie das künstlich erzeugte Ununbium. Wie bei allen Nebengruppenelementen handelt es sich auch bei ihnen um sog. Übergangsmetalle. Das häufigste Element dieser Gruppe ist Zink. Danach folgen mit großem Abstand Quecksilber und Cadmium. In der Natur kommt nur Quecksilber teilweise auch gediegen vor.


Bei den Elementen der Zinkgruppe handelt es sich um niedrigschmelzende Metalle, wobei Quecksilber schon bei Raumtemperatur flüssig ist. Die Schmelzpunkte liegen zwischen 419°C bei Zink und -39°C bei Quecksilber. In ihren chemischen Eigenschaften zeigen sie eine gewisse Ähnlichkeit zu den Erdalkalimetallen. Im Gegensatz zu diesen haben sie aber einen deutlich edleren Charakter. Ihr Atomradius und ihre Dichte nimmt von Zink in Richtung Quecksilber zu. Sie sind durchweg schlechtere elektrische Leiter als Kupfer.


Bei den Elementen der Zinkgruppe ist das jeweilige d-Orbital vollständig besetzt. Daher stehen nur die beiden Elektronen des s-Orbital als Valenzelektronen zur Verfügung. Dies hat zur Folge, daß die Oxidationszahl maximal +2 betragen kann. Nur bei Quecksilber hat auch die Oxidationsstufe +1 eine gewisse Bedeutung.


Sowohl Cadmium als auch Quecksilber sind giftige Schwermetalle. Cadmium wird darüber hinaus auch als krebserzeugend und erbgutschädigend eingestuft. Demgegenüber ist die Toxizität von Zink und seinen anorganischen Verbindungen gering.


Zink ist wirtschaftlich heute eines der wichtigsten Nichteisenmetalle. Sowohl Zink als auch Quecksilber waren schon im Altertum bekannt. Cadmium wurde dagegen erst im 19. Jahrhundert entdeckt.

 

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